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1790
Ein Feuer in Großdorf vernichtet 32 Gebäude. Daraus entstanden erste Überlegungen zur Gründung einer Solidargemeinschaft.
1796
Pläne für eine Bregenzerwälder Feuersozietät entstehen.
1798
Geburtsstunde der wechselseitigen Feuerassekuranz - der heutigen Wälder Versicherung.
1805
Vorarlberg geht an Bayern über, das Vorarlberger Versicherungswesen wird zentralisiert.
1814 - 1815
Vorarlberg kehrt zu Österreich zurück, die Wiedergründung der gegenseitigen Brandassekuranz wird geplant.
1818
Wiedergründung mit den Vorstehern Michael Jäger aus Andelsbuch und Josef Nußbaumer aus Lingenau.
1867
Aufzeichnungen bestätigen 18 Mitgliedsgemeinden: Andelsbuch, Au, Bezau, Bizau, Bolgenach, Egg,
Hittisau, Krumbach, Lingenau, Mellau, Oberlangenegg, Reuthe, Schnepfau, Schoppernau, Schröcken, Schwarzenberg, Sibratsgfäll und Unterlangenegg. Ein Jahr später, 1868, tritt auch Warth bei.
1901
In den neuen Statuten wird die Unterscheidung der Versicherungsobjekte je nach Feuergefährlichkeit eingeführt. Für Gebäude mit Holzbedachung ist daher eine höhere Prämie fällig als für Gebäude mit Hartbedachung.
1850 - 1902
An Brandschäden werden in diesem Zeitraum 260.137 Gulden bezahlt. Zum Vergleich: Franz Michael Felders jährlicher Ertrag aus der Landwirtschaft beträgt im höchsten Fall 200 Gulden, ein Laib Brot kostet 0,10 Gulden.
1925
Einführung des Schillings. 10.000 Kronen sind am 1. Jänner noch 1 Schilling wert. Durch die Geldentwertung bleibt vom Kapital nahezu nichts mehr übrig.
1938 - 1945
Zwangsauflösung und Zusammenschluss mit der Landes-Feuerversicherung. Nach dem Krieg erhalten unsere Vorgänger nur mehr einen geringen Teil des Vermögens zurück.
1945 - 1949
Angeführt von den Brüdern Pius und Alois Fink und dem späteren Obmann Johann Vögel wird die Wiedererrich-tung der Bregenzerwälder Feuerversicherungsanstalt angestrebt. Pius Fink treibt dabei das Anliegen durch seine parlamentarische Funktion in Wien besonders voran. Er spricht zusammen mit Bundeskanzler Ing. Dr. Leopold Figl beim Finanzminister vor und erreicht die Loslösung von der Landes-Feuerversicherung.
1949
In einer Bürgermeisterversammlung am 21. März wird die Neugründung beschlossen. Die versicherten Objekte werden neu geschätzt. Per 1.1.1950 nimmt die Gegenseitige Feuerver-
sicherungs-Anstalt des Bezirkes Bre-genzerwald die Geschäfte wieder auf.
1950 - 1963
Das Hirschbühlhaus in Schwarzenberg ist der Sitz der Versicherung.
1963 - 1980
Obmann Pius Fink führt die Geschäfte und stellt mit Jakob Mohr 1968 den ersten Angestellten der Versicherung ein.
1963
Die Versicherung bezieht ihren Sitz im Haus der Familie Metzler in Andelsbuch. Zunächst im rückwärtigen Teil des Hauses, seit 1970 im vorderen Teil des Hauses.
1965
Ausweitung des Versicherungsgebietes auf die Gemeinden Alberschwende, Doren, Langen, Riefensberg und Sulzberg.
1967
Zita Strobl entwirft ein Logo mit dem Gründungsdatum und dem Hl.Florian, das für viele Jahre Bestand hat.
1982
Anschaffung einer ersten EDV-Anlage.
1983
Die Sturmversicherung wird in das Angebot aufgenommen.
1984
Die Kombi-Versicherung für Einbruch, Diebstahl, Leitungswasser und Glasbruch wird eingeführt.
1992 - 1995
Das Unternehmen wird in seiner Führung und Organisation, der strategischen Geschäftsausrichtung, dem Produktangebot sowie in seinem Erscheinungsbild und Selbstverständnis zu einer modernen, zeitgemäßen Versicherung mit bodenständigen Wälder Wurzeln gänzlich umstrukturiert.
Eine neue Führung und ein komplett neuer, gut ausgebildeter und kompetenter Mitarbeiterstab versetzen den eingeleiteten Neuentwicklungen eine Dynamik, die bis heute anhält.
Neue Produkte und neue Partnerschaften in unserer Mehrfachagentur machen die Wälder Versicherung zu einem Vollversicherer für jeden Kunden.
Grundwerte wie regionale Wertschöpfung werden in einem Leitbild festgeschrieben und gelebt.
2002
Die Wälder Versicherung geht “online” und ist von nun an auch im Internet präsent.
2007
Das Team der Wälder Versicherung VaG - d'wälder - bilden 11 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
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